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05.04.2016

 

Die Panama Papers: Wie Nuix bei der Aufdeckung der Fakten half

 

In Zusammenarbeit mit NUIX konnte die Untersuchung der Panama Papers durch die Süddeutsche Zeitung und dem International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) deutlich beschleunigt und vorangetrieben werden.

 

Eines der bisher größten Datenlecks führte zu grenzüberschreitenden Ermittlungen

 

Die Süddeutsche Zeitung erhielt von einer anonymen Quelle Daten, welche ungefähr 11.5 Millionen Dokumente mit einer Gesamtgröße von 2.6 Terrabyte beinhaltete.
Übermittelt wurden Informationen über Aktivitäten der panamaischen Rechtsanwaltskanzlei Mossack Fonseca, die Kunden halfen anonyme Briefkastenfirmen zu gründen.


Während diese Offshore Gesellschaften in den Ländern, in denen sie registriert sind, im Normalfall rechtskräftig sind, ergab die Untersuchung, dass einige für rechtswidrige Zwecke verwendet wurden.  Diese Rechtswidrigkeiten umfassten staatlichen und individuellen Betrug, Drogenhandel und Steuerhinterziehung.
 
Die Süddeutsche Zeitung und das ICIJ verwendeten die Nuix Software um die Daten zu verarbeiten, zu indizieren und zu analysieren. Mehr als 400 Journalisten aus über 80 Ländern aus der ganzen Welt haben die Daten vor der Veröffentlichung der ersten Ergebnisse am 4. April 2016 untersucht.

 

Wie Nuix unterstütze

 

Die Ermittler verwendeten die Optical Character Recognition (OCR) von Nuix um in Echtzeit und sofort den Text in Millionen von gescannten Dokumenten suchbar zu machen.


Sie verwendeten die Nuix „named entity extraction“ und andere analytische Tools um die Namen von Mossack Fonsecas Kunden zu identifizieren und weitere Querverweise in diesen Millionen von Dokumenten aufzuspüren.

 

Für die Untersuchungen hat Nuix die Software an die Süddeutsche Zeitung und das ICIJ gespendet. Ein Nuix Experte beriet die Ermittler außerdem zu den Hardware Konfigurationen und Arbeitsabläufen. Die Nuix Mitarbeiter selbst haben die Datenlecks nie gesehen oder bearbeitet- diese Aufgabe unterlag den an der Untersuchung beteiligen Journalisten.

 

„Die Technologien von Nuix waren ein unverzichtbarer Bestandteil bei unseren Ermittlungen an den Panama Papers, den Offshore Lecks und vielen anderen tiefgründigen Ermittlungen,“ sagte Gerard Ryle, Direktor des International Consortium of Investigative Journalists.